Dr. Stone

Dr. Stone2018-07-04T12:16:21+00:00

Philosophie

Der Begründer der Polarity Therapie, Dr. Randolph Stone (1890 – 1981) zählt auf dem Gebiet der Heilkünste zu den grossen „Energiepionieren“. Er entwickelte ein neues „Energiekonzept der Heilkünste“, wie er es zu Beginn nannte. Bereits 1950 sprach er davon, dass das Energieprinzip die Wissenschaft der Zukunft sei und betonte deren hohe Überlegenheit gegenüber mechanistischen Ansätzen. Der Lebensstrom muss durch blockierte Körperbereiche und schmerzende Gewebe hindurch wieder ins Fliessen gebracht werden. Der Therapeut darf sich auf keinen Fall darauf beschränken, auftretende Symptome zu unterdrücken. Das Fliessen dieser (Lebens-) Energien betrachtete er als die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Sein grosses Verdienst war das Zusammentragen und Definieren der so genannten Energie-Anatomie (siehe Methode).

Stone betonte immer wieder die Universalität seines Wirkens.

„Möge die vorliegende Arbeit all jene erreichen, die auf der Suche sind nach einem tieferen Erkennen, eines gemeinsamen Nenners aller Heilkünste. Möge diese Erkenntnis entsprechend all den anderen atomaren Entdeckungen unserer Tage vorangetrieben werden.“

Leben

1890 in Österreich geboren, verlor Stone bereits früh seine Mutter und wanderte als Kind mit Vater und Geschwister in die Vereinigten Staaten aus. In Chicago studierte er Chiropraktik, Osteopathie, Naturheilkunde und Neuropathologie. Nach diesen westlich orientierten Studiengängen blieben für ihn viele Fragen offen, die ihn zutiefst bewegten:

„Was wirkt hinter den Erscheinungen? Was ist der Urquell des Lebens, und wo liegen die tieferen Ursachen und Hintergründe von Gesundheit und Krankheit?“

Sein Suchen führte ihn zu alten Heilslehren wie dem indischen Ayurveda, der chinesischen Medizin und der Hermetik oder Alchemie.

Auch die Lehren des Paracelsus schätzte er sehr. Stone begann, dieses überlieferte Wissen mit moderner, wissenschaftlicher Medizin zu verbinden. Trotz beachtlicher Erfolge wurde er vom Mainstream des Gesundheitswesens kaum wahrgenommen. Das änderte sich schlagartig, als er seine Lehrertätigkeit über den Kreis der Ärzte hinaus öffnete und ihm Hunderte neue Studentinnen und Studenten zuströmten.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolges überraschte er 1973 alle mit der Ankündigung, dass er seine restlichen Tage in Indien verbringen werde. Dort lebte und wirkte er noch fast zehn Jahre, bis er 1981, beinahe 92-jährig, friedlich verstarb.